Sanierung auf Passivhausniveau: Wann macht es Sinn?

Viele Menschen entscheiden sich bei einem Haus für einen Altbau. Während diese rein optisch ein Hingucker sind, sind sie jedoch besonders im Winter teuer, da aufgrund der schlechten Dämmung mehr geheizt werden muss. Für viele stellt sich dann die Frage, ob sich eine Verwandlung des Altbaus in ein Passivhaus lohnt, um die Heizkosten zu senken. Auf der einen Seite bringt home-348106_640diese Sanierung Vorteile mit sich, sie ist aber auch nicht gerade billig und muss demnach genaustens durchdacht werden.

Probleme bei der Sanierung

Ein Passivhaus aus einem Altbau zu machen ist nicht leicht. Die Grundbausteine eines Passivhauses, etwa die dickere Fassade, die speziellen Böden oder die Lüftungsanlagen können nicht ohne Weiteres in ein Altbauhaus integriert werden. Besonders Lüftungsanlagen werden bereits beim Bau des Hauses eingeplant. Anders sieht es da mit den dreifach verglasten Fenstern aus. Diese können ohne Weiteres angebracht werden und selbst eine zusätzliche Dämmung der Wände von Innen ist möglich. Continue reading

Fenster für Passivhaus – Teil 2

Wer beim Bau seines Eigenheims wirksam Energie haushalten will, hat nunmehr vielerlei unterschiedliche Gelegenheiten. Das eigene kleine Kraftwerk im Kellergeschoss oder Solarpaneele auf dem Flachdach zählen zu den Klassikern. Eine andere Bauweise befasst sich mit der besonderen Be- und Entlüftung des Heims, sodass in den heißen Monaten in keiner Weise extra Kühloption und im Winter überhaupt keine traditionelle Heizoption gebraucht wird.

building-419204_640Kommt ein angebrachter Wärmedämmschutz der Fenster und der weiteren Fassade sowie des Daches, des Hausunterbaus und des Kellers hinzu, handelt es sich um ein Passivhaus. Selbige Art der Errichtung macht es möglich, aus passiven Energiequellen gebührend Wärmeenergie zu ziehen. Dort spielen zum Beispiel die passenden Kunststofffenster eine wichtige Rolle. Gerade bei den Fenstern ist ein gute Beratung und Auswahl der passenden Fenster wichtig. Beim Internethändler fensterhandel.de kann man nicht nur online günstig Fenster kaufen, man erhält dort auch eine ausgiebige Beratung. Das ist wichtig! Eine gute Beratung kann richtig viel Geld sparen beim Bau eines Passivhauses.

Energiepotential in einem Niedrigenergiehaus

Damit ein Kunststofffenster für ein Passivhaus angebracht ist, muss es einen optimalen Ug-Wert haben. Der U-Wert bezeichnet den Stand des Verlustes der Wärmeenergie und der g-Wert, die Höhe der möglichen solaren Gewinnung von Wärmeenergie. Das Kunststofffenster für das Passivhaus besitzt circa einen perfekten Ug-Wert von 0,5. Dieses wird anhand von einer 3-fach-Wärmeschutzverglasung mit einem 6-Kammer-System und einer 84 mm starken Bautiefe erreicht. Continue reading

Fenster für ein Passivhaus

Das spezielle Fenster für ein Passivhaus

Aktuelle Mitteilung vorweg: Pro Passivhausfenster erneut Sieger – Die Firma Smartwin aus der Steiermark konnte nach 2014 in 2015 zum zweiten Mal den Component Award mit deutlichem home-93807_640Vorsprung gewinnen. Die Firma erhielt für Ihre Spezialfenster 91 von 100 möglichen Punkten.

Die Wirtschaftlichkeit und die Anschaffungskosten stellte die Juri den möglichen Energieeinsparungen gegenüber. Hinzu kamen auch Aspekte wie Praktikabilität, Innovation aber auch Ästhetik mit jeweils 20%. Der Gesamtsieger beim Fensteraward 2015 wurde das Produkt „smartwin compact S“.

Im Jahr 2014 siegte Smartwin in der Kategorie Holz/Aluminium. Aktuell in 2015 konnte das Unternehmen mit einer neuen Konstruktion für ein Fenster mit eingebauter Jalousie überzeugen.
Das brilliante Prinzip: Smartwin baut die Jalousie in ein „Einfachfenster“ einfach vor die Isolierglasscheibe ein und rundet das Gesamtkonstrukt mit einer vorgesetzten Einfachscheibe ab. Continue reading

Die Lüftung und mögliche Ausbauvarianten

Was ist ein Passivhaus, wie funktioniert es und welche Kriterien muss es zusammen mit der unabdingbaren Lüftung erfüllen

Als Passivhaus wird ein Gebäude dann eingestuft, wenn aufgrund einer gut funktionierenden Wärmedämmung im Normalfall keine klassische Gebäudeheizung benötigt wird. Die Bezeichnung basiert auf der Erforderniss, dass ein solches Gebäude überwiegend mit „passiven“ Wärmequellen wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten „beheizt“ werden kann.

fan-42841_640Laut den Zertifizierungskriterien, herausgegeben vom Passivhausinstitut Darmstadt, darf ein Passivhaus einen Heizwärmebedarf von 15 KW/Stunde nicht überschreiten. Das entspricht einem Energiegehalt von ca. 1,5 Liter Heizöl pro Quadratmeter. 10 W/m² lautet die maximal zulässige Heizlast. Diese muss sogar im Winter unter ungünstigen Bedingungen über die Zuluft zu erreichen sein. Weitere Grenzwerte beziffern den Primäreinergiebedarf (120 kWh/(m²·a), die Luftdichtheit und den minimalen Wirkungsgrad.

Daraus ergibt sich für die Bewohner eine positive Raumwahrnehmung. Diese ist gekoppelt mit einem niedrigen Energieverbrauch. Trotzdem handelt es sich nicht generell um eine neue Bauweise sondern vielmehr um einen verbesserten Baustandard. Dieser erfüllt die erhöhten Anforderungen an die Architektur, die Technik und die Ökologie. Eine Beschränkung auf bestimmte Bautypen ist nicht gegeben. Die Erreichung eines Passivhausstandards kann auch mittels Umbau und Sanierung erzielt werden. Continue reading

Hausinterne Erfordernisse und Vorgaben

Relevante Fakten zur Wärmedämmung sowie zu hausinternen Erfordernissen und Vorgaben

Den Verlust an Energie durch Transmission und Lüftung mittels Wärmedämmung zu reduzieren ist der Schwerpunkt eines Passivhauses bezogen auf die Energieeinsparung. Somit muss für alle Umfassungsflächen eine möglichst dichte Gebäudehülle erzielt werden. Dazu eine kontrollierte Wohnraumlüftung inklusive Wärmerückgewinnung aus der räumlichen Abluft.

sun-151763_640Wärmebrücken und undichte Stellen sind ein absolutes Tabuthema; auch bezogen auf die Gesamtheit der Anschlüsse bezogen. Dreifach verglaste Fenster mit Argonfüllung und eine möglichst schattenfreie Südausrichtung bieten auch im Winter durch die solare Energiegewinnung eine durchweg positive Energiebilanz.

Die Heizungsfunktion beim Passivhaus und eine konstante Innentemperatur mit guter Luftqualität

Die „inneren Gewinne“ durch Abstrahlwärme von Personen und Geräte werden nur noch durch andere Heizsysteme wie eine Gas- oder Elektrogebäudeheizung, eine Fernwärmeheizung oder auch eine Ölzentralheizung ergänzt. Ideal ist die ergänzende Wärmevermittlung mit einer thermischen Solaranlage, einer Wärmepumpe oder einem Pelletofen. Allerdings kann eine regelmäßige Beheizung über die Lüftungsanlage lediglich eine Heizlast von ca. 10-20 Watt pro Quadratmeter abdecken. Letztendlich ist der Wärme- und somit Energiebedarf vom täglichen Lüftungsverhalten und vor allem vom jeweiligen Empfinden der Bewohner abhängig. Continue reading

Die Wärmedämmung beim Passivhaus

Sie stellt mit Abstand die wichtigste Maßnahme bei der Errichtung von Passivhäusern dar. Die Rede ist von der Wärmedämmung. Hier können auf dem Weg zum fertigen Haus eine Reihe von planungstechnischen und bautechnischen Fehlern passieren, die es zu vermeiden gilt.

Wärmeverlust

sunset-681840_640Eine gute Wärmedämmung ist Garant dafür, dass die Oberflächen von Wänden, Decken und Böden trocken und warm bleiben. Dies stellt den entscheidenden Faktor eines Passivhauses dar. Es würde nicht funktionieren, wenn die Dämmung nicht dafür sorgt dass der Heizwärmebedarf am kältesten Tag im Jahr so klein ist, dass er alleine mit der vorgewärmten Frischluft oder einer kleinen Zusatzheizung bereitgestellt werden kann.

Der Wärmeverlust durch ein Bauteil wird durch den so genannten Wärmedurchgangskoeffizienten beschrieben. Dieser gibt an, in welcher Zeit wie viel Wärme durch eine bestimmte Fläche des Bauteils nach außen übertragen wird, wenn die Temperaturdifferenz ein Grad (Kelvin) beträgt. Daher auch die Einheit: W/m²K. Dieser Wärmeverlust ist entscheidend, da jeder dieser Verluste durch eine entsprechende Maßnahme (zusätzliches Beheizen) ausgeglichen werden muss. Continue reading

Kosten eines Passivhauses

Bei aller Wertschätzung für energieeffizientes Bauen und geringen Energieverbrauch darf man bei der Errichtung eines Passivhauses aber einen entscheidenden Faktor nicht außer Acht lassen: Die Kosten. Aber um wie viel teurer ist so ein in passiver Bauweise errichtetes Einfamilienwohnhaus und wann amortisieren sich die zusätzlichen Investitionen?

Kosten & Amortisation

businessmen-397680_640Ein Passivhaus ist grob geschätzt um bis zu 15 % teurer als ein konventionell errichtetes Eigenheim. Das liegt zum Großteil an den erforderlichen Zusatzinvestitionen. Diese sind im wesentlichen die Dämmung und die Anlagen zur kontrollierten Wohnraumlüftung aber auch die Arbeitszeit ist ein entscheidender Faktor, da diverse Bauanschlüsse sauberer ausgeführt sein müssen – und das kostet eben Zeit und Geld. Wenn ein altes Gebäude renoviert wird, können Sie mit bis zu 20 % erhöhten Kosten rechnen, wenn es auf Passivhausstandard gebracht werden soll.

Die Amortisationsdauer beträgt etwa 8 bis 12 Jahre. Entscheidend hierfür sind Faktoren wie zukünftige Energiepreise und Zinsentwicklung des zur Errichtung aufgenommenen Kredits. Etwa 80 % beträgt das Einsparungspotential bei der Heizenergie, da beim Passivhaus bestenfalls eine Zusatzheizung erforderlich ist. Continue reading

Die wesentlichen Parameter eines Passivhauses

Das Passivhaus unterscheidet sich von einem konventionellen Einfamilienhaus in der Art der Ausführung. Neben erhöhter Dämmung und einer kontrollierten Wohnraumlüftung verfügt es über building-419204_640spezielle Heizsysteme. Aber wie funktioniert so ein Pasivhaus wirklich und was sind die grundlegenden Parameter, um zu garantieren, dass diese Art der Gebäudeerrichtung energieeffizienter als eine herkömmliche Bauweise ist?

Wärmedämmung

Auf die Wärmedämmung wird beim Passivhaus mit Sicherheit der Schwerpunkt gelegt. Die Außenbauteile des Hauses, also Dach, Wände und Fußboden im Erdgeschoss werden so konzipiert, dass diese im Winter ein zuheizen nicht erforderlich machen und im Sommer vor Überhitzung schützen. Dazu ist es erforderlich, dass alle Anschlüsse fachlich einwandfrei hergestellt werden und es beispielsweise bei Fenstern außen und innen entsprechende Dichtbänder gibt. Die Richtlinien zur Herstellung eines Passivhauses sind dermaßen streng, dass es in vielen Ländern speziell hohe Förderung bei der Umsetzung eines solchen Hauses gibt, die den erhöhten Dämmaufwand abgelten. Continue reading