Fenster für ein Passivhaus

Das spezielle Fenster für ein Passivhaus

Aktuelle Mitteilung vorweg: Pro Passivhausfenster erneut Sieger – Die Firma Smartwin aus der Steiermark konnte nach 2014 in 2015 zum zweiten Mal den Component Award mit deutlichem home-93807_640Vorsprung gewinnen. Die Firma erhielt für Ihre Spezialfenster 91 von 100 möglichen Punkten.

Die Wirtschaftlichkeit und die Anschaffungskosten stellte die Juri den möglichen Energieeinsparungen gegenüber. Hinzu kamen auch Aspekte wie Praktikabilität, Innovation aber auch Ästhetik mit jeweils 20%. Der Gesamtsieger beim Fensteraward 2015 wurde das Produkt „smartwin compact S“.

Im Jahr 2014 siegte Smartwin in der Kategorie Holz/Aluminium. Aktuell in 2015 konnte das Unternehmen mit einer neuen Konstruktion für ein Fenster mit eingebauter Jalousie überzeugen.
Das brilliante Prinzip: Smartwin baut die Jalousie in ein „Einfachfenster“ einfach vor die Isolierglasscheibe ein und rundet das Gesamtkonstrukt mit einer vorgesetzten Einfachscheibe ab.

Wichtige Fenstereigenschaften und maßgebliche Kriterien für Fenster in Passivhäusern

Auch bei extremer Kälte müssen die Fensterinnenflächen warm bleiben. Nur so ist eine Synchronität von geringstem Energieverlust mit möglichst optimaler Behaglichkeit möglich. Wenn dies bei einem Passivhausfenster gegeben ist kann die normale Temperaturschichtung der Luft im Gegensatz zum konventionellem Fenster nicht wahrgenommen werden. Dies hat zur Folge, dass der Heizkörper nicht unter dem Fenster sondern an einer anderen Wand stehen kann. Das Erreichen einer Behaglichkeit lt. ASHRAE-Comfortclass „A“ ist trotzdem möglich.

Somit stehen Passivhausfenster für selbstproduzierte Energie durch Effizienz. Dauerhaftigkeit sowie Nachhaltigkeit und Klimaneutralität für dauerhafte Behaglichkeit sind weitere wichtige Faktoren und zu erzielende Ergebnisse.

Der Aufbau besteht aus einer Dreischeiben-Schutzverglasung. Zwei Scheibenzwischenräume werden mit low-e-Schicht und einer hintereinander geschalteten Edelgasfüllung versehen. Dadurch werden Werte zwischen 0,5 und 0,8 W/(m²K) erzielt. Optimaler Weise werden diese Werte nicht nur für die Glasscheibe sondern auch für das gesamte Fenster inklusive Rahmen geschaffen. Dafür ist ein sehr gut gedämmter Fensterrahmen wichtig. Das Gleiche gilt auch für den thermisch verbundenen Randverbund. Diese drei Komponenten ergeben ein optimales Passivhausfenster.

Der Energieverlust kann sich auf ca. 7 Liter Heizölverbrauch pro Quadratmeter Fensterfläche reduzieren. Somit rechnet sich der Einbau eines solchen Dreischeiben-Wärmeschutzfensters schon durch die erreichbare Energieeinsparung. Ein Passivhaus mit fast zu vernachlässigenden Wärmeverlusten wird in mitteleuropäischen Klimazonen optimal möglich. Voraussetzung: Die gedämmte Hülle kann mit U-Werten um 0,15 W/m²K aufwarten. Außerdem kann das Haus mit der enthaltenen Wärme in der Frontluft alleinig beheizt werden.

Die wichtigsten Komponenten für ein Wärmeschutzfenster (Passivhausfenster)

– eine Dreischeibenfensterschutzverglasung
– wärmedämmende Fensterrahmen aus Holzwerkstoffen
– wärmedämmende Pfosten- und Riegelkonstruktionen
– Abstandhalter thermisch getrennt
– eine Fenstermontage ohne Wärmebrücken sowie ein luftdichter Fenstereinbau