Mit der richtigen Verglasung Energie sparen

Was nützen die besten Fenster und die modernsten Rollladen, wenn die Fenster mit unzureichenden Verglasungen versehen sind. Gute Verglasungen können vor allem eine optimale Dämmwirkung vorweisen, eine optimale Dämmwirkung wird vor allem durch die Luft- oder Edelgasfüllung im Zwischenraum der Scheiben erzeugt. Der Scheibenzwischenraum sollte mindestens 12 mm betragen um eine gute Dämmwirkung zu erzielen. Während Fenster mit Einfachverglasung größtenteils der Vergangenheit angehören, werden heute vor allem 2-Scheiben-Isolierglas, 2-Scheiben-Wärmeschutzglas und 3-Scheiben-Wärmeschutzglas bei Neubauten und Modernisierungsmaßnahmen verwendet. Hierzu einige Beschreibungen der verschiedenen Verglasungen

2-Scheiben-Isolierglas: Solches Isolierglas gibt es meistens als Zweischeibenisolierglas. Diese Scheiben sind ausnahmslos über einen Aluminium-Randverbund miteinander fest verbunden. Mit solch einer Verglasung kann der Wärmeverlust eines einfach verglasten Fenster mehr als halbiert werden. Allerdings ist auch diese Art der Verglasung heutzutage längst überholt und wird kaum noch eingesetzt. Zudem wird sie auf dem Markt sowieso kaum noch angeboten. Continue reading

Das Haus dämmen, aber richtig

Vor allem im Winter, wenn es draußen wieder minus Grade hat, möchte man es in seinen vier Wänden gern behaglich Warm haben. Oft läuft dabei die Heizung auf Hochtouren. Jedoch geht eine Menge Wärme, die von der Heizung erzeugt wird, wieder durch Wände, Dach, Fenster und Türen wieder verloren. Bringt man jedoch eine Dämmung am und im Haus an, kann man einen Großteil der Wärme im Haus zurückhalten und somit auch die Heizkosten erheblich senken. Ist das eigene Heim überhaupt nicht gedämmt, kann man davon ausgehen, dass in etwa dreiviertel der Kosten die für das heizen aufgewendet werden, verschwendetes Geld sind. Mit einer Dämmung lässt sich nämlich gut die Hälfte der Kosten einsparen.

Was kann gedämmt werden?

Man kann sagen, dass sich grundsätzlich alle Teile des Hauses dämmen lassen. Die meisten denken aber fast ausschließlich an die Außenfassade. Aber nicht nur ungedämmte Wände sind für einen hohen Wärmeverlust verantwortlich. Auch über den Dachstuhl geht eine Menge davon verloren. Umso mehr wenn die Wände eine Dämmung haben. Denn so sammelt sich die Wärme und steigt gebündelt nach oben, wo sie dann über das Dach nach außen entweicht. Continue reading

Sanierung auf Passivhausniveau: Wann macht es Sinn?

Viele Menschen entscheiden sich bei einem Haus für einen Altbau. Während diese rein optisch ein Hingucker sind, sind sie jedoch besonders im Winter teuer, da aufgrund der schlechten Dämmung mehr geheizt werden muss. Für viele stellt sich dann die Frage, ob sich eine Verwandlung des Altbaus in ein Passivhaus lohnt, um die Heizkosten zu senken. Auf der einen Seite bringt home-348106_640diese Sanierung Vorteile mit sich, sie ist aber auch nicht gerade billig und muss demnach genaustens durchdacht werden.

Probleme bei der Sanierung

Ein Passivhaus aus einem Altbau zu machen ist nicht leicht. Die Grundbausteine eines Passivhauses, etwa die dickere Fassade, die speziellen Böden oder die Lüftungsanlagen können nicht ohne Weiteres in ein Altbauhaus integriert werden. Besonders Lüftungsanlagen werden bereits beim Bau des Hauses eingeplant. Anders sieht es da mit den dreifach verglasten Fenstern aus. Diese können ohne Weiteres angebracht werden und selbst eine zusätzliche Dämmung der Wände von Innen ist möglich. Continue reading

Die Wärmedämmung beim Passivhaus

Sie stellt mit Abstand die wichtigste Maßnahme bei der Errichtung von Passivhäusern dar. Die Rede ist von der Wärmedämmung. Hier können auf dem Weg zum fertigen Haus eine Reihe von planungstechnischen und bautechnischen Fehlern passieren, die es zu vermeiden gilt.

Wärmeverlust

sunset-681840_640Eine gute Wärmedämmung ist Garant dafür, dass die Oberflächen von Wänden, Decken und Böden trocken und warm bleiben. Dies stellt den entscheidenden Faktor eines Passivhauses dar. Es würde nicht funktionieren, wenn die Dämmung nicht dafür sorgt dass der Heizwärmebedarf am kältesten Tag im Jahr so klein ist, dass er alleine mit der vorgewärmten Frischluft oder einer kleinen Zusatzheizung bereitgestellt werden kann.

Der Wärmeverlust durch ein Bauteil wird durch den so genannten Wärmedurchgangskoeffizienten beschrieben. Dieser gibt an, in welcher Zeit wie viel Wärme durch eine bestimmte Fläche des Bauteils nach außen übertragen wird, wenn die Temperaturdifferenz ein Grad (Kelvin) beträgt. Daher auch die Einheit: W/m²K. Dieser Wärmeverlust ist entscheidend, da jeder dieser Verluste durch eine entsprechende Maßnahme (zusätzliches Beheizen) ausgeglichen werden muss. Continue reading

Kosten eines Passivhauses

Bei aller Wertschätzung für energieeffizientes Bauen und geringen Energieverbrauch darf man bei der Errichtung eines Passivhauses aber einen entscheidenden Faktor nicht außer Acht lassen: Die Kosten. Aber um wie viel teurer ist so ein in passiver Bauweise errichtetes Einfamilienwohnhaus und wann amortisieren sich die zusätzlichen Investitionen?

Kosten & Amortisation

businessmen-397680_640Ein Passivhaus ist grob geschätzt um bis zu 15 % teurer als ein konventionell errichtetes Eigenheim. Das liegt zum Großteil an den erforderlichen Zusatzinvestitionen. Diese sind im wesentlichen die Dämmung und die Anlagen zur kontrollierten Wohnraumlüftung aber auch die Arbeitszeit ist ein entscheidender Faktor, da diverse Bauanschlüsse sauberer ausgeführt sein müssen – und das kostet eben Zeit und Geld. Wenn ein altes Gebäude renoviert wird, können Sie mit bis zu 20 % erhöhten Kosten rechnen, wenn es auf Passivhausstandard gebracht werden soll.

Die Amortisationsdauer beträgt etwa 8 bis 12 Jahre. Entscheidend hierfür sind Faktoren wie zukünftige Energiepreise und Zinsentwicklung des zur Errichtung aufgenommenen Kredits. Etwa 80 % beträgt das Einsparungspotential bei der Heizenergie, da beim Passivhaus bestenfalls eine Zusatzheizung erforderlich ist. Continue reading